Neue Zusammenarbeit zwischen Setforge und 9T LABS

Mittwoch, Juli 29, 2020

Im Rahmen des Epither-Projekts werden 9TLabs und Setforge strukturelle Verbundwerkstoffteile in hohen Stückzahlen herstellen

Structural Composite Parts

 

Im Juli dieses Jahres beginnt eine neue Zusammenarbeit zwischen der Setforge Group und dem jungen Schweizer Start-up 9TLABS. Die Hauptziele dieser neuen Partnerschaft sind der Abschluss der Entwicklung eines Massenproduktionsprozesses für die Herstellung von strukturellen CFK-Bauteilen.

Das EPITHER-Projekt wurde vor einigen Jahren von Setforge, der École des Arts et Métiers und dem Institut de Soudure ins Leben gerufen und soll beweisen, dass eine industrielle Herstellung von strukturellen Verbundwerkstoffteilen möglich ist. Im Gegensatz zu anderen Lösungen auf dem Markt, bei denen kurze Verbundfasern verwendet werden, werden Teile, die nach dem EPITHER-Verfahren hergestellt werden, unter Verwendung langer Verbundfasern hergestellt. Durch ein patentiertes Kompressionsverfahren erhalten, haben die Teile einen Faservolumen von etwa 60% und niedrige Lufteinschlüssevon weniger als 1%. Das Verfahren ermöglicht es somit, Hochleistungskomponenten zu erhalten, die für strukturelle Anwendungen, insbesondere für die Automobil- und Luftfahrtindustrie, vorgesehen werden können.

Um die Vorformlinge herzustellen, die die Kompressionslinie versorgen, wandte sich Setforge einer Technologie zu, die im Bereich der additiven Fertigung noch im Entstehen begriffen ist: dem Drucken von kontinuierlichen kohlenstofffaserverstärkten Polymeren, die von 9TLABS und seinem RED SERIES-System angeboten werden.

Das junge Start-up wurde 2018 von einem Pionierteam der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne gegründet und hat das System RED SERIES entwickelt, um Teile aus langen Kohlenstofffasern im 3D-Druck zu erhalten. RedSeries ist eine "All-in-One" -Lösung, die Hardware, Fiberrify ™ -Software und Anwendungstechnik umfasst. Die Fibrify ™ -Software-Suite verwendet integrierte Finite-Elemente-Berechnungswerkzeuge, um schnell optimierte Verbundkonstruktionen für Lastfälle zu definieren und weniger effiziente Metall- oder Kurzfaserkonstruktionen zu ersetzen. Es hilft auch bei der strukturellen Validierung von Teilen vor dem Drucken, reduziert Iterationen und optimiert die Entwicklung.

Diese Fachkenntnisse werden schnell zu einer Testproduktionslinie führen, die den Prozess validiert und die Produktion der ersten Projekte initiiert.

Für weitere Informationen: Damien.felix@setforge.net